Herstellungsverfahren und resultierende Eigensc...

Herstellungsverfahren und resultierende Eigenschaften

Sowohl für die Herstellung von Kupferfasern als auch für die Weiterverarbeitung zu Socken werden verschiedene Techniken angewendet und damit unterschiedliche Eigenschaften der Socken erzielt. Im folgenden werden diese Techniken und ihre Bedeutung für den Anwender erläutert:

Das Tauchbadverfahren (Produkte aus Tauchbadverfahren)

Beim Tauchbadverfahren wird das Textilgewebe durch ein Tauchbad mit Kupfersalzen gezogen, wodurch sich das Kupfer an der Oberfläche der Fasern absetzt. Dieses Verfahren ist technisch einfach, weswegen die so hergestellten Kupferfasersocken günstiger sind als vergleichbare Socken mit dem Dispersionsverfahren. Durch dieses Verfahren kann jedoch nur eine begrenzte Menge Kupfer oberflächlich aufgebracht werden, wodurch es mit der Zeit zu einem Nachlassen der antimikrobiellen Wirkung kommen kann. Insbesondere sind die so hergestellten Socken besonders empfindlich auf zu intensive Maschinenreinigung, weswegen die Pflegehinweise strikt beachtet werden sollten.

Das Dispersionsverfahren (Produkte aus Dispersionsverfahren)

Im Dispersionsvefahren wird das Kupfer im Herstellungsprozess der Gewebefasern dispergiert, das heißt im Material verteilt. Dieses Verfahren ermöglicht mehr Kupfer im Volumen zu verteilen, als wenn es im Tauchbadverfahren nur an der Oberfläche aufgebracht wird. Mit diesem Verfahren hergestellte Socken behalten ihre antimikrobielle Wirkung sehr viel dauerhafter und sind auch weniger empfindlich bei Maschinenwäsche. 

Diabetikersocken (Produkte speziell für Diabetiker)

Die hier als "Diabetikersocken" bezeichneten Produkte sind speziell für Menschen mit dem diabetischen Fußsyndrom hergestellte Socken. Natürlich eignen sich diese Socken generell für jeden Träger, sie sind insbesondere für Menschen mit empfindlicher Haut oder häufigen kalten Füßen zu empfehlen. Diese Socken besitzen einen weichen Bund, so dass die Durchblutung des Fußes nicht behindert wird. Außerdem besitzen sie keine oder flache Innennähte, wodurch die Haut nicht verletzt werden kann. Gerade in Kombination mit antimikrobiellen Kupferfasern sind diese Socken Menschen mit diabetischem Fußsyndrom sehr zu empfehlen.