Welchen Nutzen habe ich von Kupfersocken?

Unser Immunsystem bekämpft jeden Tag Unmengen an Viren, Pilzen und Bakterien. Über die Atmung, die Nahrung und über die Haut dringen diese in den Körper ein. Bei der Haut bietet besonders der Fußbereich durch das warm-feuchte Milieu im Schuh ideale Bedingungen für Bakterien und Pilze.

Wirkung von Kupfersocken

Das Kupfer in Kupfersocken wirkt antimikrobiell, das heißt es eliminiert Bakterien, Viren und Pilze. Durch das warm-feuchte Milieu in Socken und Schuhen können sich Bakterien und Pilze dort besonders gut vermehren und führen leicht zu Infektionen und Fußpilz. Ein weiterer Effekt des starken Bakterienbefalls ist das Auftreten von Fußgeruch, da die Bakterien Bestandteile des Schweißes in die übel riechende Buttersäure umwandeln.
Das Tragen von Kupferfasersocken bewirkt, dass in den Bereichen, in denen die Haut mit der Kupferfaser in Kontakt kommt die Zahl an Bakterien, Pilzen und Viren erheblich reduziert wird. Auf diese Weise wird nicht nur das Immunsystem entlastet, auch die Produktion von Geruch wird in diesen Bereichen stark reduziert. 

Typische Anwendungsgebiete

Grundsätzlich spricht nichts dagegen Kupfersocken durchgehend zu tragen, da hierdurch das Immunsystem entlastet wird und man präventiv gegen Infektionen sowie Fuß- und Nagelpilz wirkt. Dies ist auch deswegen empfehlenswert, da Kupfersocken nur die Verbreitung von Fuß- und Nagelpilz verhindern kann, jedoch keine direkte heilende Funktion hat. Besondere Bedeutung gewinnen Kupfersocken jedoch bei folgenden Anliegen:

Probleme mit Fußgeruch

Fußgeruch kann mehrere Ursachen haben. In der Regel führt vermehrtes Schwitzen aufgrund natürlicher Veranlagung, starker körperlicher Belastung oder durch geschlossenes Schuhwerk zu einer starken Vermehrung von Bakterien, die Schweißbestandteile in Buttersäure umwandeln und so den charakteristischen Geruch produzieren. Neben der Beseitung der Ursachen kann in einem solchen Fall durch das Tragen von Kupfersocken die Geruchsbildung deutlich reduziert werden, da im Kontaktbereich mit der Kupferfaser die Bakterien weitgehend abgetötet werden und somit die Bildung der Geruchsstoffe unterbunden wird.
Da üblicherweise nur im Bereich der Fußsohle, der Zehen und ggf. der Ferse Kupferfaser verarbeitet ist kann es weiterhin z.B. am Fußrücken oder im Knöchelbereich zur Geruchsbildung kommen, wenn auch dort geschwitzt wird. In diesen Fällen kann die Kupferfasersocke nicht als alleinige Maßnahme das Fußgeruch-Problem lösen.

Vorbeugung von Fußpilz

Kupfersocken eignen sich bei regelmäßigem Tragen hervorragend zur Prävention von Fuß- und Nagelpilz. Das Kupfer tötet Pilzbestandteile ab, bevor sie die Haut befallen können. Ist es bereits zu einem Befall mit Fuß- oder Nagelpilz gekommen kann die Kupferfasersocke lediglich die Weiterverbreitung und den Neubefall verhindern. Da das Kupfer nicht in die Haut eindingt kann es die bereits in die Haut eingewachsenen Pilzbestandteile nicht bekämpfen. Für die Behandlung von bereits vorhandenem Pilzbefall sollte daher immer eine geeignete Behandlung erfolgen und die Kupferfasersocke nur unterstützend eingesetzt werden.

Bei Infektionen

Kupfersocken können aufgrund ihrer antibakteriellen Wirkung auch sehr gut zur Prävention von Entzündungen und Infektionen eingesetzt werden. Die Wirkweise ist hier grundsätzlich dieselbe wie bei der Bekämpfung von Fußgeruch. Wenn Sie häufig mit kleineren Verletzungen am Fuß und/oder rissiger Haut zu kämpfen haben helfen Ihnen Kupfersocken hervorragend bei der Vorbeugung von Infektionen.

Für Diabetiker

Beim diabetischen Fußsyndrom kommt es am Fuß durch reduzierte Durchblutung verstärkt zu Infektionen. Die geringe Durchblutung führt dabei dazu, dass das Immunsystem eindringende Krankheitserreger schwer bekämpfen kann und bei Verletzungen Heilungsprozesse langsamer ablaufen. In solchen Fällen können Kupfersocken durch ihre antimikrobielle Wirkung einen wirksamen Beitrag zur Gesunderhaltung der Füße leisten. Für Diabetiker haben wir einige besondere Kupfersocken-Modelle im Angebot, die durch ihre spezielle Verarbeitung Irritationen am Fuß reduzieren und die Durchblutung nicht unnötig reduzieren.