Warum Kupferfaser?

Kupfer ist antimikrobiell! Diese Eigenschaft ist seit Jahrtausenden bekannt, wenn auch lange Zeit nicht verstanden. Es ist der Grund für die häufige Verwendung von Kupfer als Münzen, Kochgeschirr oder in unseren Wasserrohren.

Einsatz von Kupfer gegen Mikroben!

In fast allen Kulturen konnte sich Kupfer in gesundheitlich sensiblen Bereichen wie der Nahrungszubereitung (Kochgeschirr), in Münzen (als Verbreiter von Krankheitserregern) oder der Trinkwasserversorgung (Wasserrohre) durchsetzen. Im 20. Jahrhundert geriet mit der Entwicklung von Antibiotika und Desinfektionsmitteln der Nutzen von Kupfer im Alltag etwas in Vergessenheit. Durch die zunehmenden Resistenzen bei Bakterien, insbesondere die multiresistenten Krankheitserreger in Krankenhäusern erlebt das Kupfer als antibakterielles und antivirales Material eine Renaissance. Ein Beispiel ist der zunehmende Einsatz von Kupfer beschichteten Folien an Türklinken und Handläufen zur Vermeidung von Krankheitsverbreitung. Ein weiterer wachsender Einsatzbereich ist der Einsatz von Kupfer in Kleidung.

Wie wirkt Kupfer auf Bakterien?

Kupfer führt bei Kontakt mit Bakterien zu einer Zerstörung der Zellmembran und tötet die Bakterien auf diese Weise ab. Es ist dabei wesentlich effektiver als das ebenfalls manchmal verwendete Silber, das nur unter speziellen Bedingungen (hohe Temperatur und hohe Feuchtigkeit) gute antibakterielle Eigenschaften besitzt. In Labortests zeigten Textilproben mit InCopper-Kupferfasern eine antibakterielle Aktivität von mehr als 99,99 % nach 24 Stunden gegen unterschiedliche Bakterienstämme sowie eine Reduktion der Virusreplikation um mehr als 90 %. Übrigens: Kupfer ist für höhere Organismen (also Menschen und Tiere) ungefährlich, da diese das Kupfer über spezielle Enzyme aufnehmen und als Spurenelement sogar benötigen.